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Sonntags locken die Schweinebäckchen Sonntags steht man nicht gerne selbst am Herd, man möchte lieber andere für sich arbeiten lassen. Doch einen Ruhetag wollen auch die Köche haben - der ebenfalls meist auf einen Sonntag fällt. Frankfurt ist an siebten Tag der Woche eine besonders müde Stadt. Auf den ersten Blick hat man kaum mehr Auswahl als zwischen Asiatischem, Pizza und verschiedenen Imbissstätten. Alle guten Lokale scheinen geschlossen.

Doch es gibt Ausnahmen. Das Biancalani geht beispielhaft voran und hat eine Offensive gegen die Sonntagstristesse gestartet. Das neue Angebot richtet sich an Spätaufsteher, Spaziergänger, Genießer, Tagträumer und Müßiggänger. Bei Prosecco oder Cappuccino, kleinen und großen Gerichten, Herzhaftem und Süßem kann man zwischen 16 und 22 Uhr das Wochenende ausklingen lassen.

Im Biancalani gab es schon immer viele Gerichte als kleine Portionen, doch am Sonntag sind auch alle Hauptgerichte als halbe Portionen zum halben Preis zu haben. Dadurch kann man die interessante Küche von Jan Cornelius Maier noch vielfältiger genießen. Pasta und Risotto sind hier stets lobenswert. Zarte Delikatessen wie die Jakobsmuscheln mit dezenter Parmigiano-Reggiano-Kruste auf Karottenpüree und Lauch mit Orangenjus zeigen Feinschliff.

Die hausgemachten Gnocchi mit Ochsenschwanzragout und sardischem Pecorino sind von geradliniger Herzhaftigkeit. Bei glacierten Schweinebäckchen mit gebratenem Spitzkohl, Pancetta, Kartoffel-Olivenfrittata und Salbei vergisst man selbst trübe Wintertage. Wem ein solches Wonneproppengericht zu üppig erscheint, der kann sich jetzt an einer halben Portion für 9,50 Euro erfreuen. Eines der Highlights auf der neuen, wieder mit Verve und guten Ideen geschriebenen Speisekarte, ist der Branzino aus Wildfang mit wunderbar gewürzten, schlotzigen Kalbskopfravioli. Gutes Brot mit dem frischen Olivenöl aus eigenen Olivenhainen, Prosecco und italienische Weine verhelfen im Biancalani außerdem zu einem schönen Sonntag. Die Sonne vermag auch DJ Sol aus Argentinien scheinen zu lassen, die angenehme Lounge-Musik auflegt und zwischendurch selbst zum Mikrofon greift. Nippten um 16 Uhr die ersten Gäste noch bedächtig am Spumante, füllt sich das Lokal mit jeder Stunde und gewinnt an Stimmung. Um 19 Uhr ist Hochzeit, doch gerade der Nachmittag bietet die seltene Chance auf einen Besuch in einem sonst um diese Zeit geschlossenen Restaurant.

Diese gastfreundliche Öffnung erlaubt ein magenfreundliches, frühes Essen, noch dazu eines auf gutem Niveau. Ein lebendigeres Sonntagslokal wird man in Frankfurt kaum finden. Aber auch andere empfehlenswerte Adressen lassen ihre Gäste am siebten Tag der Woche nicht im Stich.

Das Brighella in Eschersheim ist ebenfalls eine gute Wahl, gleiches gilt für das romantisch wie ein Fischerlokal anmutende Aquapazza im Westend. Das Holbein's in Sachsenhausen hat wie alle Lokale in Museen zwar montags geschlossen, dafür aber am Sonntag geöffnet. Im Lokal Heimat an der Berliner Straße haben Weinfreunde ein Zuhause gefunden, die Flaschen werden auch sonntags geöffnet. Gregor Novak serviert dazu aus seiner winzigen Thekenküche Garnelen mit Risotto, Ochsenschwanzragout und eine Handvoll weiterer guter Tellergerichte.

Das mondäne Restaurant Opéra in der Alten Oper bietet von 11 bis 15 Uhr einen sonntäglichen Brunch für 33 Euro, ein Glas Prosecco, Kaffee/Tee sowie eine Auswahl an Säften inklusive.

Der Vietnamese Toan am Zoo ist ein besonders gutes asiatisches Lokal, das sich nur montags einen Ruhetag gönnt. Mit saftiger Hähnchenkeule, pikantem Tintenfisch und dampfenden Suppen vertreibt man die bösen Wintergeister und langweilige Sonntage.
Frankfurter Neue Presse 14.02.2009
Ein Dreiklang in einem noch neuen Viertel direkt am Main

Direkt nebeneinander liegen Restaurant, Vinothek und bar, in denen sich seit 2002 en urbanes und gutgekleidetes, schickes und gutgelauntes Publikum trifft. Die Vinothek ist Verkaufsstelle, Café und Trattoria mit einfacher italienischer Küche. Auf der Weinkarte der Vinothek stehen vor allem toskanische und piemontesische Tropfen. Insgesamt sind es rund 80 Positionen, im offenen Ausschank ein Dutzend. Zusätzlich werden viele Weine aus dem Laden-Sortiment für den glasweisen Verkauf geöffnet. Im Restaurant listet die Getränkekarte ebenfalls italienische Weine auf, daneben eine internationale Auswahl, die auch die neue Welt umfasst. Junger, kompetenter Service, gute Beratung. In unregelmäßigen Abständen gibt es Veranstaltungen, die Weinfreunde auf Pfade führen, die sie sonst vielleicht nicht beschreiten würden (bei Lambrusco-Verkostungen zum Beispiel). Die Küche im Restaurant ist im weitesten Sinne mediterran mit gelegentlichen Abschweifungen ins Regionale. Faire Preise.
wein.pur 2/2009
Genießer und Szenepublikum,

die Schicken und Schönen und sogar die ganz Ahnungslosen an einen Tisch zu bringen, ist schon eine Kunst. Der italienisch-deutschen Bruderschaft Biancalani ist dies von der ersten Minute an gelungen. Es wird dort sehr geschickt mit mediterranen Aromen gezaubert, aber nie geblendet. Es herrscht eine lebendige Stimmung, doch der Service agiert keineswegs hektisch oder gar penetrant. Eine solch muntere und gleichzeitig entspannte Atmosphäre erlebt man leider in Frankfurt in den wenigsten italienischen Lokalen.

Mit Jan Cornelius Maier führt ein Deutscher das Küchenteam, der bislang beste Chef seit Bestehen des Biancalani ist. Es gibt traditionelle Gerichte (Polenta aus dem Ofen mit Fontina-Käse, jungem Lauch und Bianchetti-Trüffel) sowie verfeinerte Klassiker (lauwarmes Carpaccio von der Kalbshaxe mit Salat von Fußkrebsen und Artischocken), aber auch Mediterranes mit orientalischen Akzenten (gegrillter Oktopus auf Couscous mit gebratenen Auberginen und Anchovi-Minzpesto).

Anspruchsvollere Teller, wie das gebratene Kabeljaufilet mit Tomatenvinaigrette und Zuckerschoten auf Ricotta-Polenta und hausgemachtem Olivenöl-Eis, zeigen die Küche von ihrer besten Seite. Ein Bravo! auch für Filet und Bäckchen vom Duke of Berkshire-Schwein (eine neue und noble Sorte) mit Bärlauchrisotto und gebratenen Kräuterseitlingen.

Wir freuen uns außerdem sehr über Gerichte, die fast alle anderen Italiener übersehen, etwa Brasato vom Kalbshals mit Coppa di Parma auf Ragout von neuen Kartoffeln, jungen Rübchen und grünem Spargel. Die Dolci sind gut, doch der piemontesische Ziegencamembert mit frischem Lorbeer und Speck aus dem Ofen nebst Feigensenf und Nusspesto ist uns mindestens so willkommen.

Die Weinkarte setzt zwar stark auf Gängiges, doch wird man auch Entdeckungen machen können, z.B. einen guten Lambrusco.
Gault Millau 2009
BIANCALANI
Neu unter den 600 Besten: Bar, enoteca, Restaurant, Arkadenterrasse und im Sommer eine mobile "Barca" am Mainufer: das Szenelokal am Deutschherrnufer hat sich zum beliebten Klassiker mit verlässlich guter Küche entwickelt, etwa mit St. Pierre auf cremigem Pfifferlingsrisotto. Die Weinauswahl wird immer besser. Kundiger, freundlicher Service.
Der Feinschmecker, Die besten Restaurants 2008/2009, September 2008
BIANCALANI
Junges Publikum, edles Design und fantastische italienische Küche, die durch Kreativität und tolle Produkte überzeugt: Das BIANCALANI bewegt sich seit Jahren auf hohem Niveau und macht immer wieder Spaß. Wir sitzen auf der Terrasse, blicken auf den schönen Walther-von-Cronberg-Platz und tunken frisches Weißbrot in höllisch leckeres Olivenöl (kann man zum Mitnehmen kaufen!). Heute soll es einmal das Tagesmenü (drei Gänge für 36 Euro) sein: Los geht`s mit einer kross angebratenen Wachtel und einem fluffigen Spinat-Ziegenkäse-Strudel, als Hauptgang kommt ein wunderbarere Steinbeißer mit Pfifferlingen auf den Tisch. Spektakulär ist auch das Dessert: Zum warmen Kirschküchlein ist das Zitronen-Thymian-Sorbet ein perfekter Kontrast. Auch die Gerichte aus der regulären Karte begeistern uns: Frische Bandnudeln werden mit Sommertrüffel und schön leichter Sahnesoße serviert (als Vorspeise 11 Euro). Kalbsrücken und Bries (25,50 Euro) sind butterzart, dazu schmeckt eine Portion Polenta. Die Küche im BIANCALANI ist gewiss nicht billig, aber für sein Geld bekommt man hier tatsächlich Fantastisches geboten. Wer es einfacher, günstiger und schneller mag, für den ist die BIANCALANI [ENO] gleich nebenan eine gute Alternative.
PRINZ, September 2008
"Nah am Wasser" - Frankfurter Restaurant hat ein Beiboot am Mainufer
...Gute Ideen muss man haben... In chilliger Atmosphäre und bei coolen Drinks genießt man in Liegestühlen und unter Piratennetzen das Treiben am Flussufer und unterm Sternenhimmel. Für die Qualität der Cocktails garantieren die Keeper der BIANCALANI [BAR], die mit frischen Kräutern und anderen ungewöhnlichen Zutaten gelungene Experimente wagen. Zum Preis von 5 Euro sind die Drinks gästefreundlich kalkuliert. Die Aussicht auf die Skyline gibt`s gratis dazu...
AHGZ Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung, 2. August 2008
Zeitlos zeitgemäß
Die Einrichtung der BIANCALANI CUCINA ist elegant, schlicht und entspricht somit perfekt dem vorherrschenden Zeitgeist. Durch eine Glasscheibe ist die Küche akustisch und olfaktorisch vom Gastraum getrennt, man kann jedoch den Köchen beim wirken zusehen. Die in Schwarz gekleideten Kellner agieren freundlich und flink, die Speisekarte ist übersichtlich und bietet südländische Spezialitäten. Abends gibt es einen Menüvorschlag, bestehend aus drei respektive vier Gängen (38€/43€). Eine nette Geste des Hauses: Jeder Gast bekommt vor dem Essen sein eigenes Schälchen mit Olivenöl. Dazu wird frisches Ciabatta gereicht, und man kann nach Herzenslust dippen - köstlich! Das Restaurant wirbt übrigens mit seinem exzellenten Olivenöl und bietet es auch zum Verkauf an (500ml für 16 €). Die Vorspeisen sind vielfältig und bieten für jeden Geschmack etwas. Ein wahres Gedicht ist gegrillter Oktopus auf Couscous-Salat mit gebratenen Auberginen und Anchovi-Minzpesto (9,90 €) der lauwarme Tintenfisch schmeckt butterzart und mundet mit dem frischen Minz-Pesto und dem Couscous vorzüglich. Dazu eine Flasche Gavi de Gavi (33 €), und der Abend ist fast perfekt. Auch der gratinierte Ziegenkäse mit Blütenhonig und Bärlauch (8,90 €) ist eine raffinierte Geschmackskombination: Das süße Aroma des Honigs zergeht mit dem warmen Ziegenkäse förmlich auf der Zunge. Hierzu empfehlen wir ein schönes Glas Rotwein, hier einen Pinotage aus Südafrika (0,75l zu 27 €). Als nächstes bietet sich Pasta als Intermezzo an, wir konzentrieren uns aber auf die Hauptspeise. Alle Gerichte werden hier wie kleine Kunstwerke präsentiert, die Portionen sind zwar nicht besonders groß, aber dafür isst das Auge mit. Sehr zu empfehlen ist das Forellenfilet aus heimischen Gewässern im Taunus (19,50 €). Das auf der Haut gebratene Filet wird mit mariniertem Büffelmozzarella und Zucchiniblüten serviert, dazu gibt es eine aromatische Kartoffel-Pesto-Füllung. Die einzelnen Zutaten sind geschmacklich perfekt aufeinander abgestimmt, und auch das Roastbeef (23 €) ist genau so, wie es sein sollte: zart und rosa, dazu das BIANCALANI [Olio], Zitrone, und alles ist perfekt. Zum Nachtisch gibt es neben 24 Monate gereiftem Parmigiano Reggiano und Piemonteser Ziegencamembert (6,90 €) auch Marzipan-Panna-Cotta (7,90 €) die herrliche Konsistenz besitzt.
Dazu ein Espresso (1,80 €) - tutto bene!
Frankfurt Geht Aus, 2009
Biancalani-Bar - Eine American Bar mit mediterraner Atmosphäre, einzigartigen Cocktailkreationen und einer interessanten Spirituosenauswahl
Die BIANCALANI Bar im Florentinischen Viertel am Sachsenhäuser Mainufer weckt mit dem neuen Barkeeper Philip Bischoff große Hoffnungen, weil er eine Karte vorlegt, die innovative Ideen zeigt. Vor allem aber vermag der 27 Jahre alte smarte Berliner diese versiert umzusetzen. Er hat hervorragende Drinks der Liquid Kitchen auf Lager, kennt die Vorzüge von Antioxidant-Cocktails und weiß die oft wild gewordenen internationalen Trendmixturen mit seiner Geschmackssicherheit wieder in Balance zu bringen. Der Cocktail "Wild Kitchen" besteht unter anderem aus Zitronengras, Ingwer, Gin Bombay Sapphire, Mangosirup, Mandelsirup, frischem Zitronensaft und Apfelsaft, wobei alles im richtigen Verhältnis zueinander findet. Endlich setzt in Frankfurt auch jemand mal Sake ein - beim Sake Rosemartini einem Kubota Senju, der gemeinsam mit dem Grand Marnier, Zitronensaft, kaltgeschleudertem Sonnenblumenhonig und Rosmarin im Martiniglas serviert wird. Großartig im Geschmack und präzise in der Kombination begeistert der 1745 Fashioned. Im Tumbler vermählen sich frischer Salbei, selbstgemachter Vanille-Zucker, Wildblütenhonig, Aromatic Bitter, Orange Bitter, Drambui und goldfarbener Rum. Ungewöhnlich der Ancient Sour: 18 Jahre alter Single Malt von Glenfiddich, Zitronensaft, Gravensteiner Apfelgelee, ein Spritzer Eiweiß. Die alkoholische Ergänzung zur Molekularküche nennt sich Manhattan Cherry Twisted und besteht aus Wildkirsch-Espuma, Bourbon Woodford Reserve, Aromatic Bitter, Carpano`s Antica formula - italienischer Bitter Aperitif aus Wein und Gebirgskräutern nach einem Rezept von 1786.
Gault Millau Magazin Juni / Juli 2008
BIANCALANI
In schnörkellosem Ambiente mit schwarzem Leder und weißen Backstein-Wänden bestimmt im Florentinischen Viertel am Sachsenhäuser Mainufer die norditalienische Küche das Programm. Saftiges Thunfischsteak auf weißem Bohnenmus zu Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen, Loup de Mer im Olivensud auf Auberginenpüree oder geschmorte Kalbsbäckchen mit Petersilienwurzelpüree gefielen gut. Wechselnde Risottos und Pastagerichte, Weinkarte mit ordentlichen deutschen du italienischen Gewächsen, mediterrane Arkadenterrasse.
Der Feinschmecker, Europa Gourmet City Guide 2008
BIANCALANI
Italienisches Flair an einer Frankfurter Piazza. Nicht umsonst nennt sich der Platz, an dem sich die drei BIANCALANI -Spots (CUCINA, Enoteca und Bar) befinden, Florentinisches Viertel. Und davon profitiert auch die moderne Bar mit Lounge. Bei schönem Wetter laden nämlich Liegestühle ein, sich auf der Terrasse niederzulassen und die kühlen Drinks unter freiem Himmel zu genießen. Neu ist das zum BIANCALANI gehörige Barboot "BARCA", das nur wenige Meter entfernt am Main liegt.
PRINZ, Juli 2008
BIANCALANI ENO
Von außen kaum als Hort der guten Weine zu erkennen, kommen im schicken Interieur der Weinbar nicht nur italienische Gewächse in die Gläser. Die Gäste sitzen in modern gestyltem Ambiente und genießen neben Weinen aus allen italienischen Anbaugebieten auch edle Tropfen aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Spanien oder Chile. Was nicht auf der relativ kleinen Vinothek-Karte zu finden ist, wird aus dem benachbarten Restaurant -gleicher Besitzer- in Windeseile herübergeschafft.
WEIN Gourmet, Die 450 besten Weinbars in Europa 2008
Barkeeper Bischoff beeindruckt mit brillanten Drink-Ideen
Die BIANCALANI BAR im Florentinischen Viertel am Sachsenhäuser Mainufer ist zwar eine eher geerdete Adresse, doch mit den Drinks greift man nach den Sternen. Jedenfalls weckt der neue Barkeeper große Hoffnungen, weil er eine Karte vorlegt, die innovative Ideen zeigt. Vor allem aber vermag der 27 Jahre alte smarte Berliner diese versiert umzusetzen. Er hat hervorragende Drinks der Liquid Kitchen auf Lager, kennt die Vorzüge von Antioxidant-Cocktails und weiß die oft wild gewordenen Trendmixturen mit seiner Geschmackssicherheit wieder in Balance zu bringen. Der Cocktail "Wild Kitchen" besteht unter anderem aus Zitronengras, Ingwer, Gin Bombay Sapphire, Mangosirup, Mandelsirup, frischem Zitronensaft und Apfelsaft.
Endlich setzt in Frankfurt auch jemand mal Sake ein - beim Sake Rosemartini einem Kubota Senju, der gemeinsam mit dem Grand Marnier, Zitronensaft, kaltgeschleudertem Sonnenblumenhonig und Rosmarin im Martiniglas serviert wird. Großartig im Geschmack und präzise in der Kombination begeistert der 1745 Fashioned. Im Tumbler vermählen sich frischer Salbei, selbstgemachter Vanille-Zucker, Wildblütenhonig, Aromatic Bitter, Orange Bitter, Drambui und goldfarbener Rum. Ungewöhnlich der Ancient Sour: 18 Jahre alter Single Malt von Glenfiddich, Zitronensaft, Gravensteiner Apfelgelee, ein Spritzer Eiweiß.... So schmeckt Barkultur vom Besten.
Frankfurter Neue Presse, 19. Januar 2008
Die BIANCALANI-Bar ist schick, freundlich, farbenfroh. Die Sitzecke mit den bunten Kissen, die Lounge mit Wohnzimmercharakter (regelmäßig legen hier DJs auf) - all das hat Stil. Die Barkeeper sind so smart und kreativ wie sonst nirgends.
Unter dezenten Stäbchenlampenlicht bringen sie in ihren Cocktailgläsern ungewöhnliche Zutaten zusammen: Der "Green Destiny" kombiniert doch tatsächlich Vodka mit Gurke und Wasabi (schmeckt grandios!). Der "Greek Marmelade" ist eine preisgekrönte Mischung aus Metaxa und Feigenkonfitüre (beide 8 Euro).
PRINZ, Januar 2008
Gault Millau, 2008
Dies kleine Stück Italien im überraschend und amüsant entstandenen Florentinischen Viertel ganz nah am Main strahlt mehr gute Laune aus denn je. Mit dem neuen Küchenchef Jan Cornelius Maier weht eine belebende frische Brise durch das lebensfrohe Ambiente. Es geht deutlich selbstbewusster und hochwertiger zu. Maier, der kurz Jura studierte, war Souschef im Gut Lärchenhof in Pulheim und Chef-Entremetier im Schloss Berg in Perl bei Christian Bau.
Man kann sich gut bei einem Prosecco mit hausgemachter Rosmarin-Essenz einstimmen (angenehm trocken) und Brot in bestes Olivenöl vom eigenen Gut tunken. Das geschmeidige Risotto mit geschmortem Kaninchenrücken macht allein schon glücklich, die bissfesten Pappardelle mit sattem Lammragout vermitteln pralle Lebensfreude. Das à point gegarte Filet vom Loup de mer im duftigen Olivensud auf Auberginenpüree nebst Tomatentarte brachte die schönste Seite Südfrankreichs auf die Teller (wo ja auch Italien einfließt). Ausgezeichnet der rosa gebratene Thunfisch mit weißem Bohnenmus und Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen. Solides Handwerk und pure Sinnlichkeit finden so animierend zusammen, dass man Lust auf so ziemlich jedes Gericht bekommt. Der lässige (aber nicht nachlässige) Service agiert freundlich, aufmerksam und beratend. Auf der Weinkarte, die sich bei den Offenen noch verbessern ließe, finden sich viele gute und nicht alltägliche Ideen – der in drei Varianten zu habende Lambrusco straft alle Vorurteile Lügen.
(Das Lokal ist ein Teil einer italienischen Triologie, auch die Weinstube und die Bar gleich nebenan sind empfehlenswert.)
Gault Millau Deutschland, 2008
Großstädtisch, schick und bunt das Publikum, mediterran das Essen, lässig-schick das Ambiente. Die Küche gibt ihr Bestes mit toskanischen Anklängen, vor allem bei Risotti und den Nudelgerichten. Toskanischer Brotsalat (7,50 Euro) steht neben Entenstopfleber im Bitterschokoladenmantel (12,50 Euro) auf der Karte, und dazwischen – als Dauerbrenner – die Spaghetti Aglio-Olio zu sensationellen 4 Euro für den kleinen Hunger. Immer wieder gut gelingen Papardelle mit Ochsenschwanzragout, in klein und groß (10,80/17,80 Euro). Als raffiniert überzeugt uns auch der in Olivenöl pochierte Steinbutt zu Kalbsbries auf Lauchrisotto (23,90 Euro).
PRINZ Top Guide Frankfurt 2008
Italien am Main
Auch wenn wir recht früh dran sind, die meisten Tische auf der großen Terrasse sind bereits reserviert... Wir genießen den grandiosen Ausblick auf die Wasserspiele am Walther-von-Cronberg-Platz und mit einem Körbchen Weißbrot und einem Schälchen Olivenöl werden wir auf unser Abendmahl eingestimmt. Der aromatische Aperitif, Prosecco mit Rosmarin (5,60 €), macht Appetit, ist jedoch etwas warm. Anstandslos serviert man uns neue Gläser, diesmal wohltemperiert. Bei den äußerst raffinierten Speisen auf der Karte fällt die Auswahl nicht leicht. Wir beginnen mit Cappuccino von grünen Erbsen mit Flusskrebs-Crostini
(7,50 €) ...Die Erbsensuppe ist fein gewürzt und herrlich leicht, die Flusskrebs-Crostini leicht salzig, zusammen entfalten sie ein herrliches Aroma. Wir sind begeistert von der Overtüre, ... -das Warten hat sich gelohnt: Auf einem Spiegel würziger dunkler Sauce, ruht ein wunderbar zartes Kalbsbäckchen, umrahmt von mit Muskat abgeschmecktem Mangoldgemüse und einem dekorativen Klecksen äußerst pikanten Petersilienwurzelpürees. Das Zanderfilet vom Grill besticht durch seine knusprige Außenseite und gewinnt durch das Zusammenspiel mit Bärlauch-Pesto und Tagliatelle. Kombiniert mit den geeisten Parmesansplittern explodiert das Ganze förmlich auf der Zunge. Beide Gerichte sind eine kulinarische Offenbarung, die nach einem süßen Abschluss verlangen. Erfrischend zitronenfruchtig kommen Ricotta-Crespelle mit Holunder-Limetten-Sorbet (6,50 €) daher. Begeisterung entlockt uns aber auch "Das Beste aus Schokolade" (7,90 €), eine Kugel geschmacksintensives Schokoladeneis mit luftiger Mousse au Chocolat und einem köstlichen Tiramisu-Törtchen - welch ein perfektes Dinner!
Journal Frankfurt Geht aus, 2008
Biancalani in Frankfurt
Olivenbäume, toskanischer Terracotta-Boden, helle Backstein-Wände, dunkle Holztische: das Biancalani verströmt mediterranes Flair am Sachsenhäuser Mainufer. An schönen Tagen sitzt man unter Arkaden mit Blick auf Springbrunnen und Skyline.
Urban und schick ist auch das bunt gemischte Publikum, das sich hier mittags zum "Menu Servizio Rapido" niederlässt. Und oftmals länger sitzen bleibt als geplant.
Das Mittagstisch-Konzept des Biancalani trägt eine klare Handschrift: Die wöchentlich wechselnde Speisekarte umfasst zwei Tagesgerichte und ein Drei-Gang-Menü zu Preisen unter 15 Euro. Pasta und Risotto sind pfiffiger als anderswo, die Farfalle etwa werden mit Geflügelleber und Pfirsich serviert, die hausgemachten Gnocchi mit Blattspinat und Pfifferlingen. Tadellos sind auch Dorade und Lamm, die Appetit machen auf die "Grande Cucina", die hier am Abend zelebriert wird. Salate mit orientalisch gewürzten Saucen, originelle Beilagen wie Balsamico-Linsen, Borlotti-Bohnen oder auch zarte Steckrüben zeugen von ambitionierter Küche auf gutem Niveau. Zu den Desserts gehören Klassiker wie Tiramisù mit Kirsch-Ragout und Ricottacrème mit Erdbeersauce.
Zusammen mit der angrenzenden Bar und einem Weinlokal hat sich das Biancalani mittlerweile als veritable "Dolce-Vita-Trilogie" im neu entstandenen Florentinischen Viertel etabliert. Ins frische Gesamtbild passen die jungen, ganz in Schwarz gekleideten Kellner, die freundlich und flink dafür Sorge tragen, dass kein Gast ungeduldig wird.
HANDELSBLATT, Freitag, 8. September 2006
The [CUCINA] is one of three sister venues in a new-build parade on the south-bank of the Main. All share a passion for Italian cuisine and wines and a predilection of exposed brick interiors and tubular pendant ceiling.
Have your pre-dinner cocktails at the back-lit alabaster bar before going upscale for dinner in [CUCINA]`s triangular room. Or try the `Affettati of cured Tuscan meats` at the Enoteca.
WALLPAPER Magazine April 2006
Biancalani in Frankfurt Sachsenhausen
Die dicken Olivenbäume vor dem "Biancalani" im florentinischen Viertel in Frankfurt-Sachsenhausen verbreiten selbst in kühleren Jahreszeiten mediterranes Flair. Und auch im Innern der "Trilogie" grüßt die Toskana.
Der Namensgeber des "Biancalani", der toskanische Maler Antonio Biancalani würde sich in der Umgebung sicher wohl fühlen: Seine Werke an den Wänden, toskanische Fliesen, Backsteinwände und eine offene Küche. Den Gästen scheint es ähnlich zu ergehen. Sie kommen nach der Arbeit zum Entspannen in die Bar. Bastian Heuser und Kollegen bieten Cocktails, die aus dem üblichen Rahmen fallen.
Ein Cocktail mit Gurke, ein bisschen so Trend, der aus London rüberschwappt, viele Gewürze und Kräuter und Dinge aus der Küche, die wir benutzen. Bei uns nennt er sich "Elder Statesman", ist mit frischer Salatgurke gemacht, Aprikosenlikör, Holunderblütensirup, Gin und naturtrübem Apfelsaft. Und noch etwas Besonderes gibt es in der Biancalani-Bar: Auf der Karte sind die Cocktails nicht nach Aperitif und Digestif eingeteilt, sondern nach Glasgröße.
Von der Bar kann man nahtlos nach nebenan ins Restaurant, in die [CUCINA] wechseln. Cucina, so Küchenchef Thomas Haus, das sind in Italien die Küchen, wo die Mamas am Herd stehen und einfach, aber gut kochen. Das ist auch sein Motto: Zurück zu den Wurzeln. Nicht überall gibt's mit Sicherheit meine Hirschbratwürste. Der Schwerpunkt liegt auf der norditalienischen Küche. Es müssen nicht immer nur die teuersten Produkte wie Stopfleber und Hummer sein, meint der Küchenchef.
In der Weinbar beweist er, dass kleine, einfache Gerichte mit frischen Zutaten zubereitet, gut schmecken können .... , die Einfachheit und Klarheit der Gerichte herausstellen und dann auch eben mit handwerklichem Geschick weiterverarbeiten.
Ob Bar, Weinbar oder Restaurant, je nach Laune kann man mittags oder abends die mediterrane Trilogie genießen und Einfaches mit Besonderem kombinieren.
Live Bericht in HR Info Radio Gastrotipp vom 23.03.2006
Die muntere Italien-Trilogie aus Restaurant, Weinlokal und Bar ist konzeptionell sehr publikumswirksam durchdacht und beweist Qualitätsgefühl. Schickes Design für die moderne Toskana-Elite, amüsante Atmosphäre und eine Küche, die mehr als das Alltägliche bieten möchte, finden hier zu einer belebenden Mischung zusammen.
Pasta und Risotto auf gutem Niveau zu fairen Preisen ist ja schon mehr als viele andere bieten, doch auch Dorade und Lamm sind tadellos. Mitunter entwickelt die Küche einen Übereifer und bringt zu viele Kompo-nenten auf einen Teller. Auch die etwas starken und süßen Saucen gehörten verfeinert. Ganz und gar nicht zu verachten sind erfrischende neumodische Varianten wie die sehr gute Hirschbratwurst in Anis-Jus mit Dörrapfelrisotto - leichter zubereitet, könnte es ein Spitzengericht werden.
Der Service ist nett und weiß zu beraten. Die Weinkarte bietet viel Gutes, aber die Offenen sollten komplett überdacht werden. Zwei Türen in einer einladenden Enoteca passable Tellergerichte und Weine glasweise. Dazwischen eine geführte Bar.
Gault Millau Deutschland 2006
Hast du was, dann isst du was
(...) Paare, Männerrunden, Freundinnen unter sich, Geschäftspartner und Familienclans gruppieren sich an den dunklen Holztischen auf Stühlen und der lederbezogenen Bank, entlang der indirekt beleuchteten Backsteinwand oder vor der langen, im Sommer auf den Platz zum Springbrunnen hin geöffneten Glasfront. So viel bunt gemischtes Publikum am Wochenanfang spricht für hohe Qualität! Das stellen auch wir zweifelsfrei und unisono fest, denn ein Genuss reiht sich – immer nach angemessener Pause- an den nächsten. (...) Dazu stippen wir immer wieder knuspriges Weißbrot in grün schimmerndes Olivenöl, das mit seinem kernigen Aroma an frisch gemähte Wiese erinnert. (...) Weder nach Kaffee noch nach Digestivo steht uns der Sinn nach diesen herrlichen Kompositionen, und so beschließen wir einfach, recht bald wiederzukommen und all das zu genießen, was wir uns heute versagen mussten!
Journal Frankfurt –Frankfurt Geht Aus! 2006
BIANCALANI oder Geh`n wir zum Lümmeln in die BAR von Ludwig Fienhold
Die BIANCALANI [BAR] ist eine gekonnte Melange aus Cocktail-Bar, italienischem Espresso-Café und Lounge. Sie besteht aus drei Abteilungen, wobei der einsame Tisch auf der Innenhof-Terrasse beinahe schon wie ein Kunstwerk von besinnlicher Schönheit erscheint. (...) Die BAR ist weit mehr als nur der Appendix vom Restaurant und wird ganz individuell geführt. Barchef Davide Demarchi aus Mailand versieht sein Handwerk mit einer Mischung aus heiligem Ernst und bedächtiger Gastfreundschaft. Davide ist einer der wenigen echten Barkeeper in Frankfurt, weil er kein Blender ist wie so viele, sondern seinen Drinks Seele einzuhauchen versteht. Der Basequito aus Vodka, Basilikum, Limone und Soda ist eines der schönsten Getränke, die man in dieser Stadt bekommen kann. Es ist von reintöniger Klarheit und geschmackssicher ausbalanciert. Eine solche Erfrischung auf höchstem Niveau macht zu jeder Stunde Freude, an warmen Tagen aber ganz besonders. Herausragend auch Lilli, ein Special aus Rum, Ingwer, Limone, Rosmarin, Salbei und Soda. Soviel Italien und Frankreich vermögen sonst nur Weine zu schaffen. Alleine mit diesen Drinks könnte man in der BAR schon glücklich sein. Es gibt zudem noch einige gute Whisk(e)ys.(...) Kaffeegenießer freuen sich über die E 61 von FAEMA, eine Maschine mit den Armaturen eines Classic-Jaguars. Dieses schöne Stück wird mit den erstklassigen Produkten des kleinen Familienbetriebes Mokaflor aus Florenz gefüttert. Einer der vollendetsten Kaffees ist der Mokaflor Blue Mountain, der aus den gleichnamigen Bergen Jamaikas stammt und perfekt in seiner Balance aus Aroma, Körper, Süße und Säure ist.(...) Der neueste Clou vom BIANCALANI-Team wurde gerade vom Stapel gelassen: BARCA, ein mobiles Bar-Boot, wird bei gutem Wetter künftig seinen Platz am südlichen Mainufer unterhalb des ersten Solitärs nahe der Flößerbrücke haben. Vor der unverwechselbaren Frankfurter Skyline werden dort Cocktails, Bier, Champagner, Prosecco und Fingefood angeboten. Gäste finden an der Theke des orangefarbenen Bootes und an knallroten Liegestühlen Platz.(...)
FNP, Fienholds Kolumne für Leute, die lässige südländische Atmosphäre schätzen, 17.09.2005
Empfehlungen "Schick & Schön"
Die schönsten Gartenlokale in Frankfurt und Umgebung

Unter den Arkaden mit Blick auf die Wasserspiele des Walther-von-Cronberg-Platzes und die Skyline hat schon mancher Gast die Rückkehr in den Alltag lang und länger hinausgeschoben; weil`s so schön südländisch und großstädtisch zugleich ist. Mit dem BIANCALANI hat sich am Deutschherrnufer eine Dolce-Vita-Triologie aus Restaurant [CUCINA], [BAR] und Weinlokal [ENO] etabliert. Urban und schick ist auch das Publikum, das sich aus der einsehbaren Küche bekochen lässt. Den mediterranen Stil mit 300 Jahre altem Terrakottaboden, Backsteinwänden und Olivenbäumen pflegt auch die Küche. Sie paart Hiesiges mit Südländischem zu aparten Gaumenkitzeln. Netter Service, gepflegte Weine aus Italien, Spanien und Frankreich. In der angrenzenden BAR sprudelt Prosecco und schmecken die süffigen Cocktails unter den Arkaden, in der Lounge und im Hofgärtchen. Die [ENO] ist abends Trattoria, an den Wochenenden auch Frühstückstreff ab 10 Uhr
FAZ, 13.08.2005
Nie besser als jetzt von Jaqueline Vogt
(...) Im November 2002 eröffnet, hat das BIANCALANI [CUCINA] schon verschiedene Küchenchefs gehabt. Zurzeit ist es Thomas Haus, und das Essen in dem schicken und sympathischen Lokal war nie besser als unter seiner Regie. Der Küchenstil schillert in den Facetten von edel-bürgerlich bis mediterran. Auch das Deftige kommt leichtfüßig daher, so als wäre, was man gemeinhin Hausmannskost nennt, mit sicherer Hand von ihren Zumutungen befreit und auf den Geschmack reduziert worden.(...) Das Publikum im BIANCALANI sieht modisch und selbstbewusst aus. Hier kommt die Stadtszene aus Edel-Geschäftsleuten und Kulturschaffenden, berufstätige Frauen, aber auch Prada-Gazellen und Studentenpärchen zusammen, die nicht in der Mensa sparen müssen. Der Service ist jung, gutgelaunt und sehr aufmerksam, und die Preise sind, im Frankfurter Vergleich und vor allem im Verhältnis zur Qualität gesehen, recht moderat. (...) Desserts sind oft schwach, hier nicht. Die Passionsfrucht-Joghurt-Creme mit Himbeermark etwa klingt unaufregend, ist aber erinnerungswürdig, weil einem da wieder einmal bewusst wird, wie mit Obst Verarbeitetes schmecken kann, wenn die Produktqualität stimmt.
FAZ, Rubrik Geschmackssache, 03.07.05
Am Mainufer lockt eine mediterrane Trilogie
"Vis-à-vis vom Main Plaza existiert mit dem Biancalani eine italienische Trilogie aus Restaurant (Cucina), Weinlokal (Eno) und Bar ... Jedes dieser unterschiedlich konzipierten und geführten Lokale ist einen Besuch wert ... Wir beginnen mit dem Restaurant. ...
Auf der gesamten Speisekarte gibt es nicht einen einzigen Langweiler, jedes Gericht macht Lust. Den mediterranen Gedanken ins passend Orientalische ziehen die gebratenen Lammfilets mit Mandelpesto und Merquez (Lammbratwurst) auf Couscous-Dattel-Plätzchen nebst Joghurtdip. Pasta und Risotto zählen zu den begehrlichen Standards, fallen im Biancalani indes etwas pfiffiger als gewöhnlich aus. Eine engagierte Küche wie diese hat zudem begriffen, dass Beilagen keine Nebensache sind. Deshalb finden Gäste konturierte Achtbarkeiten wie Steckrüben, Borlotti-Bohnen, Schwarzwurzeln oder Petersilienwurzeln. Lobenswert ist die Offerte eines schlichten und schönen Tellers Spaghetti mit Knoblauch, Olivenöl und Peperoncino für vier Euro. ...
Das amüsante Ambiente mit seinen Backsteinwänden, den toskanischen Fliesen und der offenen Küche trägt entscheidend zu einer entspannt-heiteren Stimmung bei."
Frankfurter Neue Presse, 16.4.2005
Let´s Do Lunch
"Biancalani is a key element of a huge residential and retail jigsaw called the Florentine Quarter. Architect Tom Bock has redeveloped an old industrial site in Sachsenhausen, on the banks of the Main. Like London´s Docklands, it is attracting fashionable creative businesses to what was once deemed ´an investment banking ghetto´.
Biancalani is a Mediterranean restaurant, cocktail bar, and wine bar bistro. Diners can also sit amongst olive trees in a central arcade in the summer. The feel inside is dark, oiled wood, white napkins, and lots of hubbub. The seasonal menu is refined and has a Tuscan accent. Appetisers like rucola salad with minute steak, served with pecorino cheese and aged balsamic vinegar, or mains such as roasted lamb haunch with prosciutto chips, three-bean-ragout and eggplant caviar, are well-priced and delicious.
But if the décor and cuisine is European, service is inspired by the West Coast. You leave feeling not only well-fed, but well disposed to start the afternoon."
BusinessWeek online, März 2005
Biancalani
" … entstand das Florentinische Viertel, in dessen Mitte eine Trilogie aus Restaurant, Vinothek und Bar für Lebhaftigkeit sorgt. ... Die Stimmung des heiteren Treibens wird von der Küche nicht mehr gesenkt.
Die Küche bietet beschwingte Gerichte – jene Häppchen Heiterkeit, nach denen so viele suchen: tadellose gebratene Jacobsmuscheln mit leichtem Orange/Vanille-Aroma nebst gefüllter Artischocke und Bärlauchrisotto mit gebratenen Mittelmeerfischen und Parmesanchips oder einfach nur frische Erdbeeren mit Basilikumeis. ...
Der Service arbeitet auch bei (meist) vollbesetztem Haus flink und freundlich. ... Der toskanische Fliesenboden, Backsteinwände und kantige Tische tragen zu einem legeren und doch optisch sympathischen Ambiente bei, das im Sommer vor der Tür durch einen großen Springbrunnen noch verstärkt wird."
Gault Millau 2005
Biancalani
"Très chic, die Trilogie aus Restaurant, Bar und Enoteca: raumhohe Fenster, weiß getünchte Wände, Backsteinsäulen, Terrakottaboden. Die schnörkellose Küche gibt ihr Bestes mit italienischen Klassikern, hervorragenden Risottos und hausgemachten Nudeln, serviert Rotbarbe im Artischockensud oder bistecca fiorentina für zwei."
Der Feinschmecker: Hotel- und Restaurantguide 2005
Biancalani Enoteca
"Vom schlichten "Montepulciano" (Croissant, Toast, Nutella, Konfitüre, 3,50 Euro) bis zum pompösen Frühstück "Lucca" (Prosciutto toscano, Prosciutto cotto, Coppa di Parma, Pecorino toscano, Bohnenmousse, Butter, Olivenöl und Brotkorb, 9,40 Euro) oder der opulenten "Pisa & Volterra"-Variante für zwei Personen (21,70 Euro) sowie diversen Extras: Das Frühstücks-Angebot in der Biancalani Enoteca kann sich sehen lassen und sorgt für wundervoll italienische Sonntage."
Prinz, Heft 24.-31.03.2005
Die ganze Welt des Geschmacks
"Wir ergattern an einem lauen Frühsommerabend einen Tisch unter den Arkaden mit freiem Blick auf die Wasserspiele auf dem Walther-von-Cronberg-Platz – und fühlen uns in andere Gefilde versetzt. Nicht nur das Ambiente ist rundum sympathisch, der Blick in die Karte verrät, dass der Gast hier zu erträglichen Preisen spei-sen kann. ... Die wahre Fleischeslust ist das Tagliata vom Rinderfilet, wahlweise mit Ruccolasalat und Parmesan oder Kräutergnocchi und Gemüse. Die Entscheidung für Variante zwei ist ein Volltreffer: butterzarte Filetstückchen, schmeck- und sichtbar handgedrehte Gnocchi und knackiges Gartengemüse. Wir genießen! ... Und nun bleibt uns nur noch, Frankfurts Southbank für die mediterranen Momente im Leben zu empfehlen.
Newcomer (Rang 1)
Neue Feinkost (Rang 1)"
"Frankfurt geht aus" 2004
Biancalani
"300 Jahre alter toskanischer Fliesenboden, dekorative Backsteinwände, Tische in Minimaldekor: Im schicken Ambiente genießen Gäste gute Risottos, perfekt gegarten Fisch und Meeresfrüchte mit leichten und trotzdem intensiven Saucen. Nebenan in der ’Enoteca’ werden günstige Tellergerichte serviert."
Der Feinschmecker 2/2004: Reisetipps: Die besten Lunch-Restaurants.
Mehr Wein!
"Eine der wenigen Locations in Frankfurt, die echtes Metropolenflair verbreiten, ist das Biancalani. Mit stylishem Innenleben und einer klasse Terrasse hat es sich zum Hot Spot einer designorientierten Zielgruppe aufgeschwungen. Vergessen wird jedoch oft, dass es sich beim Biancalani um einen ganzen Komplex handelt, der neben dem Lokal auch eine schicke Bar mit ansprechendem Lounge-Bereich und eine so genannte Enoteca mit eigener Küche beinhaltet."

Journal Frankfurt Nr. 23/2003
Biancalani
"Urban, großstädtisch, schick: Restaurant, Bar/Lounge und enoteca in dem neuen Stadtviertel Deutschherrnufer bestechen durch weiß getünchte Wände, grobe Backsteinsäulen, Terrakottaboden und raumhohe Fenster vor den Tischreihen. Ebenso schicke, dabei präzise, schnörkellose Küche: Thunfischsteak "Rossini" (mit Gänsestopfleber), Rotbarben im Artischockensud, Kalbsleber auf balsamico-Linsen und bistecca alla fiorentina für zwei Personen aus einem Kilo Rinderfilet. Gepflegte Weine aus Italien, Spanien und Frankreich."

Der Feinschmecker 9/2003: Die besten Restaurants 2003/2004
Die Flucht aus dem Alltag
Man will´s kaum glauben: Es gibt noch fröhliches Leben im Land. Es gibt auch Lokale, deren Patrons dringend rechtzeitige Reservierung empfehlen, statt über die schlechten Zeiten zu jammern. Wir haben sie hauptsächlich in den Großstädten gesucht und gefunden, diese so genannten Szene-Lokale. Sie sind nicht einfach Restaurants – sie dienen als `meeting point` und Nachrichtenbörse, sie bilden die Bühne für Extrovertierte oder die Fluchtpunkte für frisch Verliebte, ihr Design hebt die Gäste aus dem Alltag, ihr Konzept spricht alle Sinne an. Unsere Auswahl berücksichtigt bewährte Klassiker wie "Borchardt" in Berlin und "Schumann´s" in München ebenso wie die neuen Locations, vom "Kula-Karma" (Berlin) über die "Bar am Kaiserteich" in Düsseldorf zum "Biancalani" in Frankfurt. Die Mischung ist so bunt wie das abendliche Stadtleben, eines aber eint alle Adressen: Wer hier fröhlich und laut lacht, riskiert keine strafenden Blicke von den Nachbartischen. Die Steifheit muss draußen bleiben - wir machen Ernst mit dem Spaß. Machen Sie mit! Man gönnt sich ja sonst kaum noch was."

Der Feinschmecker 2/2003, Editorial zu: Die besten Szene-Restaurants 2003
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Biancalani
"Großstädtisches Flair im neuen Stadtviertel am Deutschherrnufer. Frankfurts schickste Cucina, Bar und Lounge setzt auch architektonisch Akzente mit weiß getünchten Backsteinwänden, unverputzten Säulen und Terrakottafliesen. Vor der Fensterfront stehen Holztische und Lederbänke in langen Reihen. Die mediterrane Küche überzeugt: Der fruchtige Kürbisrisotto hat perfekten Biss und Schmelz ..."
Der Feinschmecker 2/2003: Die besten Szene-Restaurants 2003
Toskanisches im Deutschherrnviertel
"... reihen sich im Trapezio ein Restaurant, eine Bar und ein Café ... aneinander und bieten beinahe rund um die Uhr mediterranes Lebensgefühl. Edel und doch schlicht wirken die allesamt ´Biancalani´ genannten Lokalitäten ..."
"Erstaunlich gut und preiswert ..."
Frankfurter Allgemeine, 13.12.2003
Biancalani Cucina
"Das Biancalani beeindruckt mit seiner schicken Einrichtung und einer exquisiten Küche, die mit mediterranen Köstlichkeiten der Extraklasse aufwartet."
Prinz, 28.02.2003
Leichtigkeit des Seins auf mediterranem Kurs.
Das neue Biancalani im Deutschherrnviertel besticht durch Küche und Atmosphäre.

"Urban, großstädtisch, schick, edel, neu. Gäbe es mehr Lokale vom Schlage des Biancalani ... – man könnte unserem Metropölchen glatt den Diminuitiv streichen."
"Architektonische Akzente setzten weiß getünchte Backsteinwände, unverputzte Backsteinsäulen, antiker Terracottaboden, raumhohe Fenster und lange Tischreihen. Dazu schlichtes weißes Geschirr, formschönes Besteck und blütenweiße Stoffservietten. Es ist modern, dabei weder szenig-cool noch kalt. Glückwunsch..."
"... eine gewisse atmosphärische Patina, die es ungemein sympathisch macht – auch preislich."
"Die Küche besticht mit einer klaren Handschrift: schlicht, aber keineswegs einfach. Die Gerichte kommen ohne Mätzchen und Firlefanz auf die tiefen Pastateller. Der fruchtige Kürbisrisotto hat perfekten Biss, sämigen Schmelz ... "
"`Architektur ist Musik fürs Auge` findet Tom Bock, der `Vater` des Deutschherrnviertels. Wie wahr. Den Tag vor dem Abend loben? Diesmal muss es einfach sein. Die Frankfurter ´Southbank´ hat endlich das ihr gebührende populäre Highlight."
Frankfurter Rundschau, 30.11.2002
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Restaurant, Lounge und Bar: Dolce Vita im florentinischen Viertel
"Südländisches Flair macht sich in dem Restaurant breit. Der Terrakotta-Boden, die ebenholzfarbenen Tische mit der eingearbeiteten florentinischen Lilie und die rustikalen rotbraunen Backsteinsäulen sind in ein warmes Licht getaucht. Dem Frankfurter Architekten Tom Bock ist es gelungen, eine moderne, aber keine puristisch-kühle Atmosphäre zu schaffen."
" ... ein hoher Anspruch bei kleinen Preisen und ein freundlicher Service."
"Ein Tipp: Die Crème brûlée ist mehr als eine Sünde wert."
Frankfurter Neue Presse, 27.11.2002
Der Schöpfer des "Florentinischen Viertels" verdient großes Lob
" ... unter Kennern bereits als gastronomischer Geheimtipp gefeiert... "
Der Platow-Brief, 2002
Man in black
Frankfurt hat ein [Florentinisches Viertel] bekommen und ist mit dem Biancalani um eine gastronomische Attraktion reicher
"Nach einem kurzen Spaziergang unter mediterran anmutenden Arkaden betreten wir den geschmackvoll gestalteten Schlemmertempel. Aufmerksames schwarz gekleidetes Personal bewegt sich durch cooles, aber nicht kühles Ambiente: weiß gestrichene Backsteinwände, Terrakottafliesen und -säulen, dazu dezente Beleuchtung."
" ... stilvoll mit weißem Porzellan und edlem Besteck gedeckten Holztische."
" ... und los geht´s mit dem kulinarischen Genuss."
"Auf gleichbleibend hohem Niveau ..."
" ... erfrischendes Feigentiramisu mit Rotweineis – einfach ein Traum."
Journal Frankfurt Nr. 24/2002